Für Eltern:

So funktioniert's:

Kein Schüleraustausch aus der Dose, sondern eine individuell maßgeschneiderte Auslandserfahrung.

Am Anfang des Weges über den großen Teich steht für uns die individuelle Beratung der jungen Menschen, die wir über einen Zeitraum von fast zwei Jahren begleiten dürfen. Unter Beratung verstehen wir das gegenseitige Kennenlernen und die Zusammenstellung eines Angebots, welches die Neigungen, Interessen und Hobbies des Jugendlichen berücksichtigt und fördert.

Je größer die übereinstimmung zwischen den Wünschen und Bedürfnissen der Schüler auf der einen und den Angeboten und Anreizen der aufnehmenden High School, der Gastfamilie und der Umgebung auf der anderen Seite, desto konfliktärmer und erfolgreicher wird das Jahr im Ausland für den Schüler sein.

Nach den ersten vier oder fünf Vorbereitungskursen kennen wir die Teilnehmer schon ganz gut und können eine Auswahl von Schulvorschlägen zusammenstellen. Die Schüler haben dann die Möglichkeit, mit Ehemaligen CYE Schülern zu sprechen und von ihnen aus erster Hand über ihre Erlebnisse an den jeweiligen Schulen zu erfahren. Nach der Schulauswahl erfolgt dann später, meist im Mai oder Juni, eine Beratung hinsichtlich der Fächerwahl in den USA. 

Nach der Ankunft in den USA haben Schüler manchmal punktuelle schulische Anlaufschwierigkeiten. Das ist eher die Ausnahme, als die Regel. Und wenn der Fall eintritt, dann meist nur in ein oder zwei Fächern. Mathe gehört häufig dazu, ebenso wie Naturwissenschaften und Wirtschaft. Erstaunlicherweise gibt es im Fach Englisch fast nie Schwierigkeiten, denn sprachlich fassen die Schüler meist sehr schnell Fuß. In den anderen Fächern gelingt der Start meist auch sehr gut, aber falls das einmal nicht der Fall sein sollte, helfen die Paten (zwei bis drei Ehemalige, die das Programm drei Jahre zuvor durchlaufen haben) gern mit Nachhilfe vor Ort oder Online Nachhilfe weiter. 

Wir sind aufgrund unserer langjährigen Zusammenarbeit mit fast 30 privaten High Schools in der Lage, für nahezu jeden Schüler eine passende Schule zu finden, die das schulische Anforderungsprofil (Leistungsniveau, Fremdsprachen, avisierte Leistungskurse, etc.) des Schülers optimal abdeckt, aber auch sportliche, künstlerische und musikalische Interessen gut bedient.

Anders als die meisten Anbieter von High School Aufenthalten suchen wir im ersten Schritt einige für den Schüler besonders gut geeignete Schulen. Erst nachdem mit dem Schüler und den Eltern über die Auswahl der Schule Einigkeit erzielt wurde, beginnt im zweiten Schritt die Suche nach einer Familie an der Schule oder in der näheren Umgebung, die ebenfalls dem Anforderungsprofil des Schülers möglichst weit entspricht. Auch hier sind wir bei der Auswahl der Gastfamilie bemüht, eine möglichst große übereinstimmung mit den Präferenzen des Schülers zu erzielen.

Sämtliche unserer Schüler machen den amerikanischen High School Abschluss, das High School Diplom. Dafür muss die High School den Schüler in die Jahrgangsstufe 12 aufnehmen und ihn zu den Abschlussprüfungen zulassen. Muß ein Schüler nach der Rückkehr aus den USA für die Fortsetzung der Schullaufbahn in Deutschland noch das Latinum nachweisen oder neu in eine andere Fremdsprache einsteigen, bieten wir nur solche Schulen an, die solche Fremdsprachen im Angebot haben. Bei den mit der Schulauswahl befassten Beratungsgesprächen richten wir ein Augenmerk auf die avisierten Leistungskurse in Deutschland und schauen auch schon mal etwas weiter über den Horizont in Richtung Studium oder Ausbildung und noch weiter in Richtung Berufswünsche oder –träume.

Entgegen der weit verbreiteten Vorstellung, man würde außer der englischen Sprache an den amerikanischen High Schools schulisch nicht viel lernen, kann man als Austauschschüler das Jahr hervorragend nutzen, um sich auf hohem Niveau weiter zu bilden und durch Belegung der richtigen Fächer sehr gute Grundlagen für das Abitur, die Berufsausbildung oder das Studium zu legen. Es entstehen keine Lücken, jedenfalls keine, die sich irgendwie nachteilhaft auswirken würden. Ganz im Gegenteil: die meisten unserer Schüler kehren zurück und haben in den Fächern, in denen es darauf ankommt, einen Vorsprung. 

Das reichhaltige Angebot der amerikanischen Schulen in den Bereichen Kunst, Musik, Theater und Sport runden den Unterrichtsbetrieb ab und bieten den Schülern zahlreiche Entfaltungsmöglichkeiten. Die Freundschaften werden bei solchen Aktivitäten geknüpft, nicht im regulären Unterricht. Wir ermutigen unsere Schüler, an diesen schulischen Angeboten teilzunehmen und so Kontakte zu den amerikanischen Jugendlichen zu schließen. Besonders enge Freundschaften, von denen viele über Jahre hinaus bestehen bleiben, können Schüler der Jahrgangsstufe 12 schließen, denn dort jagt -besonders im zweiten Halbjahr- ein Highlight das andere, und der bevorstehende Abschluss wird zu jeder sich bietenden Gelegenheit zelebriert. 

Für den Erwerb des High School Diploms sind bestimmte Pflichtfächer vorgeschrieben, die aber allesamt bei konstantem Einsatz durchaus zu schaffen sind. Das High School Diplom ist in den USA der formelle Abschluss der Sekundarschule. Da unter dem Begriff „High School“ allerdings eine Vielzahl von sehr verschiedenartigen Sekundarschulen geführt werden, die das gesamte, in Deutschland viergliedrige Bildungsspektrum abdecken, kommt es zu einem erheblichen Niveaugefälle. Eine „High School“ kann von äußerst mittelmäßiger Qualität sein, oder aber ein hervorragendes Niveau bieten, welches hierzulande nur an wenigen Schulen erzielt wird. Dementsprechend ist das High School Diplom sehr unterschiedlich zu bewerten, je nach dem, von welcher Schule es ausgestellt wurde. Es ist zunächst einmal die formelle Zugangsberechtigung zu den Colleges und Universitäten in den USA. Da es aber von einem einheitlichen Standard in beide Richtungen extrem abweichen kann, wird es von den meisten Hochschulen in den USA nur in Verbindung mit weiteren standardisierten Tests und externen Bildungsnachweisen anerkannt.

Gleichwohl lohnt der Erwerb des High School Diploms, gerade wenn es von einer Schule vergeben wird, die eine hochwertige Bildung vermittelt. Es ist ein staatlicher Abschluss, der im Lebenslauf eigenständig aufgeführt werden kann. Es ist zugleich Hochschulzugangsberechtigung weltweit, außer für deutsche Staatsbürger, die an deutschen Hochschulen oder Fachhochschulen studieren möchten. Es gibt die Möglichkeit eines Studiums an einer deutschen Uni oder FH zwar auch für Deutsche, aber da liegt die Hürde sehr hoch. Ist auch sicherlich nicht für jeden das Richtige. Trotzdem haben es schon etliche unserer Ehemaligen den Sprung an die Uni oder Fachhochschule gemacht, und zwar mit bemerkenswertem Erfolg. 

Mit dem Erwerb des Diploms verbinden sich nicht zuletzt auch Erlebnisse, wie die Prom (Abschlussball) und Graduation (Schulabschlussfeier) und Erinnerungen, die wohl zu den schönsten des Jahres gehören. Als Angehöriger des Abschlussjahrganges, der Klasse 12, ist man Teil einer Gruppe, die einen starken Gemeinschaftssinn hat. Man wird auch Jahre später noch zu Ehemaligentreffen eingeladen und hält häufig über lange Zeit Verbindung zu den Mitabsolventen, die meist über die ganzen USA und international verstreut sind. In den vergangenen Jahren haben über 97% unserer Programmteilnehmer das High School Diplom erworben.

Unser Programm umfasst mehr als nur den eigentlichen Auslandsaufenthalt. Es erstreckt sich über eine Dauer von fast zwei Jahren und beginnt mit dem Studium dieser Informationsunterlagen. Wesentlicher Bestandteil ist der in vier Abschnitte geteilte Vorbereitungskurs, der neben der intensiven Beschäftigung mit dem tagesaktuellen Geschehen und den Fachgebieten Staatsbürgerkunde, Volkswirtschaft und Geschichte auch einen Mathe-Überbrückungskurs, einen Spanischkurs, einen Rhetorikkurs bietet. 

Schlussstein und Höhepunkt der Vorbereitung ist ein zweiwöchiges Seminar in Österreich, zu dem Dozenten und Referenten aus den USA eingeflogen werden. Während die Vorbereitungskurse in Münster auf Deutsch abgehalten werden, wird beim Seminar in Österreich der Hebel dann im Unterricht komplett auf Englisch umgelegt. Am Ende des Seminars erhalten die Schüler in den Fächern American Literature, American History, und American Government Credit Points, die für den Schulabschluss in den USA benötigt werden.

Neben dem Lernen von 'schulischen' Inhalten geht es auch um den Erwerb von Wissen, Kenntnissen und Fertigkeiten, die in der Schule einfach nicht vermittelt werden können. Wir legen bei der Vorbereitung Wert auf eine aufklärende, desillusionierende Betrachtung der amerikanischen Lebensweise und Kultur, auf eine intensive Erarbeitung der amerikanischen Geschichte und aktueller politischer Themen, auf ein realitätsnahes Erlernen und Erfahren amerikanischer schulunterrichtlicher Didaktik und Methodik.

Wir geben umfangreiche Hilfestellung beim Erwerb des amerikanischen Führerscheins und bei der Umschreibung in einen deutschen Führerschein. Nach derzeitigem Stand ist es möglich, einen in Alabama erworbenen Führerschein ohne eine weitere theoretische oder praktische Prüfung in einen deutschen Führerschein umzuschreiben. Rückkehrer, die mindestens 17 Jahre alt sind, erhalten in Deutschland zunächst einen Führerschein auf Probe (eine sogenannte Prüfbescheinigung). Dieser wird bei Vollendung des 18. Lebensjahres in einen vollwertigen Führerschein umgeschrieben.

Die Voraussetzungen sind denkbar einfach: Ihr Kind muss vor der Rückkehr nach Deutschland das 15. Lebensjahr vollendet haben (d.h. 16 Jahre alt sein) und es muss mindestens 185 Tage in den USA gewesen sein. Für das Jahresprogramm bedeutet dies, dass man mindestens bis zur ersten oder zweiten Februarwoche in den USA verweilen muss, da der Führerschein sonst erstens nicht erteilt und zweitens nicht umgeschrieben würde. 

Die Kosten für den Erwerb eines Führerscheins betragen zur Zeit $50.00 in den USA und ca. 90,00 € für die Umschreibung in Deutschland. Für die Umschreibung des Alabama-Führerscheins ist zur Zeit keine theoretische oder praktische Prüfung notwendig. In den USA und nach der Rückkehr erhalten die Schüler Hinweise zur Umschreibung und alle für die Umschreibung relevanten Unterlagen.

Ergänzend zu dem eigentlichen Hauptanliegen, nämlich dem High School Jahresprogramm, bieten wir über das Jahr verteilt drei Kurzreisen in verschiedene Regionen Amerikas an. Diese Reisen sind optional und sie sind nicht in dem Programmpreis enthalten. Die meisten Schüler nehmen an diesen optionalen Reisen teil und lernen so drei sehr unterschiedliche Regionen Amerikas kennen. 

Nach den ersten zwei Monaten des High School Jahres geht die erste Reise in die Karibik, nämlich in die mexikanische Stadt Cancún. Diese Reise bietet eine wichtige Rückzugmöglichkeit aus dem Schulalltag und, ja, auch aus den Gastfamilien, denn auch den Gastfamilien tut eine Pause vom Gastgeberdasein ganz gut. Anders als bei den späteren Reisen, deren Programm sehr dicht gestrickt ist, liegt der Schwerpunkt unserer Cancún Reise bei der Erholung und dem Erfahrungsaustausch mit den vom Vorbereitungsprogramm her bekannten Schülern. Neben viel Zeit am Strand und in der riesigen Poollandschaft gibt es Möglichkeiten zum Flaschentauchen im warmen, türkisblauen Golf von Mexiko. Ein Tagesausflug nach Tulum und Coba zu den Ruinen der Maya steht ebenfalls auf dem Programm.

Nach zwei weiteren Monaten High School geht es dann Anfang Dezember für fünf Tage in die Weltmetropole New York, die dann schon sehr weihnachtlich geschmückt sein wird. Klar, dass wir die wichtigsten Attraktionen auch ansteuern werden, aber wir werden auch abseits der Touri-Ziele die Stadt hautnah erleben und erfahren. Darüber hinaus bieten wir abends Besuche von Broadway Musicals und der Metropolitan Opera an. Am letzten Abend in New York schauen wir uns im New York City Ballet die Produktion von dem Nussknacker an. 

Einer der Höhepunkte im Laufe des High School Jahres Ihres Kindes ist die zweiwöchige West Coast Tour, zu der wir Mitte März aufbrechen werden. Neben dem üblichen Erholungswert bietet diese Reise die Möglichkeit, Landschaften und Städte, Menschen und Lebensräume, Geschichte und Kultur aus der Nähe kennenzulernen. Die Vielseitigkeit ist dabei wirklich umwerfend, denn der Wilde Westen hat alle nur denkbaren Landschaften zu bieten: von der Wüste über Skigebiete, Strände, Großstädte und charmante kleine Dörfer bis hin zu den riesigen Sequoia-Wäldern. Bei der West Coast Tour kann es passieren, dass man morgens im Yosemite Nationalpark skifährt und abends am Pazifikstrand den Sonnenuntergang genießen kann. Eine Kombination von Erholung, Erlebnis und Erkundung, die begeistert!

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